Homeoffice-Wear ist rundgestrickt: Zum Weltjogginghosentag lenkt Mayer & Cie. den Blick auf die Herstellung der Lieblingsklamotte

MBF 3.2„Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“

Wir dürfen davon ausgehen, dass Karl Lagerfeld weder die Corona-Zeit noch den damit verbundenen Aufschwung des Home-Office im Blick hatte, als er sein berühmtes Zitat von der Jogginghose prägte. Die feiert heute ihren Ehrentag – am 21. Januar ist Weltjogginghosentag – und sie kann auf einen beachtlichen Siegeszug zurückschauen: Laut dem GfK-Consumer Panel Fashion zog die Nachfrage nach dem bequemen Beinkleid vor allem bei den Menschen unter 29 Jahren um ganze 43 Prozent an; betrachtet wurde der Zeitraum März bis Oktober 2020 im Vergleich zum Vorjahr.

Verwunderlich ist das nicht: Wer das Haus zum Arbeiten nicht verlässt, braucht niemand mit der Passform der Hose zu beeindrucken. Und Videokonferenzen kann man, mit entsprechender Oberbekleidung, auch mit Jogginghose seriös bestreiten. Bei eingeschalteter Kamera gilt in dem Fall lediglich: lieber sitzen bleiben.

Klassiker aus Baumwolle und Dreifachfutter

Höchste Zeit also, die Lieblingsklamotte mal genauer unter die Lupe zu nehmen: In ihrer klassischen Ausführung – dick, kuschlig, bequem – besteht sie meist aus einem schweren Single Jersey aus reiner Baumwolle. Die Fachwelt bezeichnet den Stoff als Dreifachfutter. Zur Herstellung empfiehlt Rundstrickmaschinenbauer Mayer & Cie. seine Rundstrickmaschine MBF 3.2, ein etabliertes Bindefadenfuttermodell. Jürgen Müller, Leiter des Musterbüros bei Mayer & Cie. erklärt: „Der Klassiker besteht aus 100 Prozent Baumwolle. Gestrickt wird mit drei Fäden aus schweren Garnen in einer Feinheit von E20.“

Für eine etwas leichtere Alternative, wie sie sich für feinere Jogginghose und Sweat-Jacken eignen, werden ebenfalls drei Fäden verarbeitet, aber durch mehr Fadeneinlauf und größere Henkel ergeben sich größere Maschen – und damit ein leichterer und elastischerer Stoff. „Für diese Futterware wird gerne eine Baumwoll-Polyester-Mischung eingesetzt. Der mittlere Faden, der Grundfaden, den die MBF 3.2 verarbeitet, ist dann oft ein Polyesterfaden“, so Stoffexperte Müller. In früheren Jahren sei das viel seltener eine Option gewesen. Mittlerweile seien, dank des Athleisure-Modetrends, zunehmend diese leichteren Single-Jersey-Stoffe gefragt. „Man kann das auf eine einfache Formel bringen: Je leichter der Stoff, desto größer die Masche, desto günstiger der Stoff.“

Mehr Muster für den Modebereich

Für den Modebereich sind außerdem die Mustermöglichkeiten attraktiv, die die MBF 3.2 dank zweier Umbausätze im Programm hat. Mit einem Umbausatz für Hinterlegplattierung können beim Dreifachfutter attraktive Muster erzielt werden. Ein weiterer Umbausatz für eine rechts / links Kombination sorgt für Gouffre- und Pique-Muster auf der Außenseite des Futterstoffes. „So entstehen Gestricke, die innen bewährt flauschig und außen modisch und schick sind“, sagt Jürgen Müller und ergänzt schmunzelnd: „Wer Homeoffice-Wear aus einem solchen Stoff trägt, darf auch mal die Kamera anlassen, wenn er sich aus seinem Schreibtischstuhl erhebt. Bei einer klassischen Jogginghose wäre zumindest mir das eher unangenehm.“

Dreifachfutter mit Hinterlegplattierung: Eine Option für modische Einsätze der MBF 3.2.
Skizze der Funktionsweise der MBF 3.2 mit dem Umbausatz für Hinterlegplattierung.
Muster für Dreifachfutter mit Gouffre als Ergebnis der rechts / links Kombination.
Skizze der Funktionsweise für Bindefadenfutter rechts / links Kombination, hergestellt auf der MBF 3.2.

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