Flecht- und Rundstrickmaschinen unter Mayer & Cie.-Dach: Mayer Braidtech in ehemaliger Muttergesellschaft aufgegangen

Zum Jahresende 2020 ist die Mayer Braidtech GmbH in der Mayer & Cie. GmbH & Co. KG aufgegangen. Produktion und Vertrieb der Flechtmaschinen sind ein eigenständiger Geschäftsbereich in der ehemaligen Muttergesellschaft geworden. Mit diesem Schritt hat der Rundstrickmaschinenhersteller die Integration der Mayer Braidtech GmbH am Stammsitz in Albstadt auch formell abgeschlossen. Begonnen hatte sie zum Januar 2019, als die Produktion der Sondermaschinen in Albstadt anlief. Zuvor hatte das Schwesterunternehmen Mayer Industries in Orangeburg, South Carolina, USA die Flechtmaschinen gefertigt, auf denen druckbeständige Armierungsgeflechte hergestellt werden.

„Mit der Integration der Mayer Braidtech in der Mayer & Cie. GmbH & Co. KG haben wir formell einen Prozess abgeschlossen, der für uns in der täglichen Arbeit längst vollzogen ist“, sagt Patrick Moser, Business Unit Manager bei Mayer Braidtech und zukünftig Leiter des Geschäftsbereichs bei Mayer & Cie. Die Produktionslinie der Flechtmaschinen auf der Schwäbischen Alb läuft seit Anfang 2019 unter voller Auslastung; der Vertrieb der Sondermaschinen war ohnehin seit langem in Albstadt beheimatet. Patrick Moser: „Die Flechtmaschinen sind bei uns im Stammwerk deshalb gewissermaßen alte Bekannte.“ Erfreulich sei, so Moser weiter, dass die Synergieeffekte zwischen Rund- und Flechtmaschinenproduktion wie erhofft eingetreten seien. „Wir profitieren auf jeden Fall vom jeweiligen Gegenüber – sei es in Sachen Manpower, Logistik oder einfach mal einem kollegialen Austausch.“

Aktuelle Marktanforderungen für erprobte Technik

Seit die Maschinen in Albstadt gefertigt werden, hat Mayer & Cie. verschiedene Weiterentwicklungen vorgenommen. Die wichtigste ist das verbesserte Antriebssystem, das über einen Servomotor gesteuert und kontrolliert wird. Bei einer Double- oder Triple-Deck-Flechtmaschine wird jedes Deck separat angetrieben. Auch in Zukunft sollen die Sondermaschinen für Armierungsgeflechte weiter entwickelt und optimiert werden. Der Geschäftsbereich verfügt über eine eigene Entwicklungsabteilung, in der sich mehrere Konstrukteure diesen Aufgaben widmen. Die Überarbeitung einer Baugruppe konnte das Team bereits zum Patent anmelden. „Damit haben wir eine solide Basis geschaffen, um unsere Maschinen den Marktanforderungen entsprechend weiterzuentwickeln“, so Patrick Moser.

Gesamtes Maschinenportfolio „Made in Albstadt“

Sieben verschiedene Flechtmaschinentypen umfasst das Portfolio von Mayer & Cie. aktuell. Von sechs dieser Typen wurden in den vergangenen zwei Jahren die Albstädter Null-Serien gefertigt. Sie alle liefert der Maschinenbauer als Single-Deck, Double-Deck und Triple-Deck-Maschinen aus. Der Kunde kann seine Braider-Linie zudem individuell konfigurieren. Je nach Wunsch ist beispielsweise die Schallschutzkabine mit einer Schwing- oder einer Schiebetür ausgestattet.

Als populärste Maschinentype der Mayer & Cie. Braidtech präsentiert sich die MR15-24 Carrier: Mehr als die Hälfte aller in den vergangenen zwei Jahren gebauten und verkauften Maschinen gehören dieser Type an. Patrick Moser: „Die MR15-24 Carrier ist eine sehr flexible Flechtmaschine. Auf ihr können große wie kleine Schläuche geflochten werden. Natürlich ist eine Spezialmaschine produktiver – beispielsweise eine MR15-18 Carrier für kleine Schläuche – aber die MR15-24 Carrier kann vielfältiger genutzt werden.“

Als Haupteinsatzgebiete für seine Flechtmaschinen sieht Mayer & Cie. Standard-Hydraulik-Anwendungen. Deutlich mehr als die Hälfte der Spezialmaschinen stellen Hydraulikschläuche für Bagger, Bau- oder Landmaschinen her. Für einen geringeren Anteil verantwortlich sind Anwendungen im Automobilbereich. Diesem folgen Offshore-Anwendungen.

100 Prozent Exportanteil

Noch mehr als im Bereich der Strickmaschinen gehen die Flechtmaschinen in den Export. In den Jahren 2019 und 2020 lagen die stärksten Absatzmärkte für Mayer & Cie. Braidtech in China und den USA. Italien, traditionell ein wichtiger Zielmarkt, folgte mit einigem Abstand auf Platz drei.

 

Picture showing the core team of Mayer & Cie. Braidtech in charge of sales and service of Mayer & Cie. braiding machines.
Das Kernteam der Mayer & Cie. Braidtech GmbH: Geschäftsführer Patrick Moser, Larrissa Gleim aus dem Service und Vertriebsleiter Rainer Schmid (von links).
Hydraulic hoses with reinforcements made on Mayer & Cie. braiding machines are put to use in agricultural machinery, among others.
Standard-Hydraulik-Anwendungen bilden das Haupteinsatzgebiet für Produkte der Mayer & Cie. Flechtmaschinen. Bild Shutterstock.
Reinforcements made on Mayer & Cie. braiding machines are produced following the maypole principle.
Braider-Linien „made in Albstadt“: Armierungsgeflechte für Standard-Hydraulik-Anwendungen als wichtiges Marktumfeld.

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