Messevorbereitung mit Fragezeichen: Mayer & Cie. plant Auftritt auf der ITM mit drei Maschinen

Albstadt, 9. April 2020 – Die diesjährige Textilmaschinenmesse ITM ist für den 14. bis 18. Juli 2020 geplant. Aufgrund der Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus wurde die Messe bereits nach hinten verlegt. Auch die Durchführung im Juli bleibt unsicher. Nichts desto trotz laufen bei Mayer & Cie. (MCT) die Vorbereitungen für die Messe, die für den Rundstrickmaschinenhersteller den Stellenwert einer kleinen ITMA hat. Drei Maschinen sollen gezeigt werden, die D4 2.2 II, die OV 3.2 QCe und die Relanit 3.2 HS. Die beiden Double-Jersey-Maschinen zielen auf die starke Nachfrage nach Ripp- und Interlock-Strukturen ab, während die Relanit-Maschine traditionell zu den Kundenlieblingen in der Türkei gehört.

Optimale Vorbereitung bei unsicheren Vorzeichen

„Die Türkei zählt zu unseren nachfragestärksten Märkten und entsprechend wichtig ist die ITM für uns“, berichtet der zuständige Vertriebsbereichsleiter Stefan Bühler. „Auch wenn wir in der aktuellen Situation noch nicht wissen, ob und wann genau die Messe stattfinden wird, bereiten wir uns natürlich bestmöglich vor.“

Zusammen mit der lokalen Vertretung Mayer Mümessillik, die Mayer & Cie. seit Jahrzehnten erfolgreich am Bosporus vertritt, hat sich das Unternehmen eine führende Position im türkischen Rundstrickmarkt erarbeitet. Zwar gingen die Bestellungen während der Durstrecke, die der gesamte Textilmaschinenmarkt seit Mitte 2018 zu verkraften hatte, zurück. Als sich die Konjunktur seit dem Jahreswechsel 2019/20 aber wieder belebte, zeigten sich türkische Kunden investitionsfreudig. Ihre Bestellungen sorgten für ein deutliches Plus in den Auftragsbüchern. Stefan Bühler: „Zusätzlich haben wir vom Wunsch nach kürzeren Lieferketten profitiert, den die Ausbreitung des Corona-Virus ausgelöst hat. Mittlerweile hat sich dieser Effekt natürlich aufgelöst.“ Sowohl in Zentraleuropa wie in der Türkei steigt die Zahl der Menschen, die sich mit dem Virus infiziert haben, das öffentliche und wirtschaftliche Leben ist stark eingeschränkt; die Investitionsbereitschaft ist minimal.

Passgenau gestricktes Maschinenportfolio

„Grundsätzlich verzeichnen wir in der Türkei einen Trend zu Double-Jersey-Maschinen“, sagt Vertriebsbereichsleiter Bühler. „Daran orientiert sich unsere Maschinenauswahl, die wir bei der Messe zeigen wollen.“

Exponat Nummer eins, die D4 2.2 II ist ein bewährtes Modell, auf dem Kunden 8-Schloss- und Ripp-Strukturen herstellen. Stricker schätzen die Maschine für ihre Produktivität und Zuverlässigkeit, insbesondere, wenn es um Elastomerplattierung geht. Auch für die Herstellung von Abstandsgestrick kommt die D4 2.2 II, die Teilungen bis zu E40 strickt, zum Einsatz. Die fertigen Stoffe finden ihre Bestimmung im Bereich Mode und Sportbekleidung.

Das zweite Exponat, eine OV 3.2 QCe, ist in Einsatzmöglichkeiten wie Popularität der D4 2.2 II ähnlich. Auch sie produziert 8-Schloss- und Interlock-Strukturen und Spacer; Teilungen bis zu E40 sind auf der OV 3.2 QCe ebenfalls möglich. Sie zeichnet sich aus durch das „Quick Change easy“-System, also den schnellen, unkomplizierten Austausch von Ripp- und Zylinderschloss. Außerdem ist die OV 3.2 QCe im Industrie- und Gigantgestell erhältlich.

Die Relanit 3.2 HS, die dritte ITM-Maschine, „ist unter Strickern, weltweit und in der Türkei, ein alter Bekannter“, sagt Stefan Bühler über die mit der Relativtechnik ausgestattete Maschine. Sie erreicht bei 30 Zoll bis zu 50 Umdrehungen pro Minute und ist im Markt als äußerst zuverlässig bekannt, weil sie selbst bei stark schwankenden Garnqualitäten gute Ergebnisse liefern. Auf der ITM 2020 soll die Relanit 3.2 HS dem Fachpublikum mit dem Mayer Cleaning System ausgestattet präsentiert werden. Dabei fließt ein Luftstrom zwischen dem Nadel- und Platinenkanal und der Zungenhalterung. So kann sich dort weniger Flaum ablagern, was zu einer bis zu zweieinhalb Mal längeren Nadelstandzeit führt, je nach Garneinsatz. Auch der Nadelölverbrauch sinkt um bis zu ein Drittel.

Mit ihrem Maschinenportfolio fühlen sich Mayer & Cie. und Mayer Mümessillik für die ITM gut aufgestellt, selbst wenn der Messetermin ein weiteres Mal verschoben werden muss. Stefan Bühler bleibt positiv: „Wir hoffen, dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung von Covid-19 Wirkung zeigen und wir schrittweise zu normalen Arbeitsbedingungen zurückkehren können. Wir freuen uns darauf, unseren Kunden unser Portfolio präsentieren zu können, wenn die Krise überwunden ist.“

Die Relanit 3.2 HS, eines der geplanten Exponate auf der ITM.

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