Drei Fragen an Wolfgang Müller, Verkaufsleiter Mayer & Cie.: Maschinen aus dem Portfolio von Mayer & Cie. China (MCN)

Auf der Shanghaitex hat Mayer & Cie. China (MCN) die MFC 3.2 vorgestellt. Wo wird diese Maschine erhältlich sein?

MCF steht für „Mayer Fleece China“. Sie wurde für den chinesischen Markt entwickelt, und zwar zum ersten Mal in Eigenregie von unserer chinesischen Mayer & Cie.-Tochterfirma in Shanghai. Sie wird nach ihrem Verkaufsstart im Laufe des Jahres 2020 ausschließlich in China erhältlich sein.

Die neue Bindefadenfuttermaschine gehört in unser chinesisches Maschinenportfolio, das mit der MFC 3.2 nun fünf verschiedene Maschinentypen umfasst. Dies sind die MSC 3.2 II, die MDC 2.2, die Relanit 3.2 SC sowie die OVJA 2.4 EC. Alle fünf Typen werden in unserem Werk in Shanghai endmontiert. Dabei gilt das Strickkopfprinzip.

Was bedeutet das „Strickkopfprinzip“?

Das Herzstück jeder Rundstrickmaschine ist der Strickkopf, und der ist bei jeder Mayer & Cie.-Maschine „Made in Germany“. Einen Großteil der Komponenten für die chinesischen Maschinen stellen unsere rund 30 Mitarbeiter in Shanghai hingegen selbst her, was uns ein wertvolles Mehr an Flexibilität beschert. Endmontiert wird ohnehin direkt vor Ort. Das bringt uns Handlungsspielraum in punkto Kundenwünsche und Lieferzeiten. Darüber hinaus können wir unsere ausgesuchten Maschinentypen im preissensitiven chinesischen Markt zu einem wettbewerbsfähigen Preis anbieten.

Sind alle chinesischen Maschinen ausschließlich innerhalb Chinas erhältlich?

Erst wenn sich eine Maschine im chinesischen Heimatmarkt ausreichend bewährt hat, wir also Verkaufszahlen im mittleren dreistelligen Bereich haben, und entsprechende positive Kundenrückmeldungen vorliegen, erwägen wir, eine Maschine auch für den Verkauf außerhalb Chinas, in umliegenden Ländern, freizugeben. Die MSC 3.2 II ist die erste und bisher einzige Maschine, bei der wir diesen Schritt gegangen sind: Kunden aus Bangladesch, Indien, Thailand, Taiwan und Vietnam können die MSC 3.2 II ordern.

Grundsätzlich ist aber Folgendes zu beachten: Durch unsere Niederlassung in China gelten für uns dort „Inlandskonditionen“, das heißt unter anderem, dass keine Einfuhrzölle oder sonstige Abgaben fällig werden, wir im Land kurze Lieferzeiten bieten und Kunden in Landeswährung bezahlen können. Sobald wir eine Maschine exportieren, fallen solche Vorteile aber weg. Deshalb wäre es für unsere internationalen Kunden oft wenig sinnvoll, eine chinesische anstatt einer in Deutschland gefertigten Maschine zu ordern. Zudem decken wir mit unseren Maschinen „Made in Germany“ ein deutlich größeres Spektrum ab, als wir das mit unseren in China endmontierten Maschinentypen können.

Verkaufsleiter bei Mayer & Cie.: Wolfgang Müller

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