1940 bis 1969

Krieg, Wiederaufbau und Wirtschaftswunderjahre

1935 entscheiden sich Emil und Johannes Mayer, sich mit der Entwicklung eigener Rundstrickmaschinen zu befassen. Trotz großer Widrigkeiten verfolgen sie ihren Plan konsequent – und mit Erfolg. Sie können erste eigene Patente anmelden. Die Rundstrickmaschinen von Mayer & Cie. sind Eigenentwicklungen, die regen Absatz finden. 1938 sind bereits über 70 Maschinen ins In- und Ausland verkauft, im Jahr 1939 läuft die Serienproduktion von Rundstrick- und Interlockmaschinen richtig an. 90 Mitarbeiter, ein Drittel mehr als nur ein Jahr zuvor, zählt die Fabrik im Jahr des Kriegsbeginns. 

Mai 1945

Ende des großen Kriegs

Nach Kriegsende wird das gesamte Materiallager und die besten Werkzeugmaschinen von den Alliierten requiriert.

Mai 1945

Jahr 1946

Neustart

Trotz quälender Ungewissheit über die Zukunft der deutschen Industrie erfolgt der Neustart mit fünfzig Mitarbeitern. Der Bedarf an Rundstrickmaschinen übersteigt das 50-fache der Fertigungskapazität. Die Auftragsbücher sind über viele Jahre voll. Modernste Werkzeugmaschinen und Betriebseinrichtungen werden angeschafft.

Jahr 1946

Jahr 1954

Vom Handwerks- zum Industriebetrieb

Mayer & Cie. beschäftigt nun 300 Mitarbeiter und fertigt 300 Rundstrickmaschinen pro Jahr.
Das Werk 2 am heutigen Unternehmensstandort wird errichtet und 1955 zum 50. Firmenjubiläum eingeweiht. Der Exportumsatz steigt auf 1 Million DM.

Jahr 1954

Jahr 1958

Mayer do Brasil gegründet

Mayer do Brasil wird als Servicestation und Produktionsstätte für Interlockmaschinen für den süd- und nordamerikanischen Markt gegründet. Der Export seiner Maschinen wird für Mayer & Cie. immer mehr zum unverzichtbaren Standbein.

Jahr 1958

Dez. 1958

Ein großer Verlust

Am 08.12.1958 stirbt Firmengründer Johannes Mayer, Träger des großen Bundesverdienstkreuzes, im 82. Lebensjahr. Er war bis zum Schluss „Erster Arbeiter in seinem Unternehmen“. Nach seinem Tod wird die Produktion der Rundwirkstühle eingestellt.

Dez. 1958

Jahr 1961

Die dritte Generation

Peter Mayer tritt nach abgeschlossenem Studium in die Geschäftsführung ein.

Jahr 1961

Jahr 1966

Kauf der MS Spaichingen


Die neu erworbene und sofort erweiterte Maschinenfabrik Spaichingen startet mit 50 Mitarbeitern als verlängerte Werkbank des Tailfinger Stammwerks mit der Produktion von Rundstrickmaschinen.

Jahr 1966

Jahr 1967

Die legendäre OVJA 36

Vorstellung der legendären OVJA 36 auf der ITMA Basel. Diese Maschine wird in den folgenden Jahren mehr als 7.000 mal verkauft und erlangt unter den Strickern Weltruhm. 

Jahr 1967

Jahr 1968

10.000ste Rundstrickmaschine


verlässt das Werk Tailfingen – eine OVJA 36 und wird bei der Firma Riedinger Textil AG in Augsburg installiert. 

Jahr 1968

Jahr 1969

1.500 Mitarbeiter

Jährlich verlassen insgesamt 1.280 Strickmaschinen die Werke Tailfingen, Spaichingen und Mayer do Brasil. Die Mayer-Gruppe ist nun weltweit der bedeutendste Rundstrickmaschinenhersteller. 

Jahr 1969