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Neue Leistungshorizonte bei Rundstrickmaschinen. Relanit 4.0 erreicht Single-Hochleistung.
Der starke Wettbewerbsdruck in unserer globalisierten Weltwirtschaft erfordert immer wieder neue Lösungsansätze für den Erfolg der eigenen Rundstrickerei. Wer über Nischenmärkte dem Mengen-Wettbewerb nicht ausweichen kann oder will, muss zwei entscheidende Faktoren erfüllen:

- höchste Produktivität und beste Qualität. Wer die bessere Qualität zu einem vergleichbaren oder günstigeren Preis anbieten kann als der Wettbewerb, macht das Rennen.

Mayer & Cie. als weltweit führender Hersteller von Rundstrickmaschinen betreibt einen hohen Entwicklungsaufwand, um Maschinen sowohl für Nischenmärkte wie auch die Mengenmärkte anbieten zu können, die entscheidende Wettbewerbsvorteile bieten. Aktuelles Beispiel für den Erfolg dieser Entwicklungsarbeit im Mengenmarkt ist die Relanit 4.0.

Single Höchstleistung im Dauereinsatz
Es gibt keine Single-Jersey-Maschine, die derzeit mehr strickt als die Relanit 4.0. Der Speedfaktor (errechnet aus Drehzahl x Durchmesser) erreicht SF 1.500. 4 Systeme pro Zoll und eine Geschwindigkeit von bis zu 2 Meter pro Sekunde sind beispielhafte Leistungsdaten. Dazu das Gigant-Gestell für Warenballen bis 1.200 mm Durchmesser (das sind bei 22” gut 225 kg) – abgestimmt auf die modernen Färbe-Anlagen. Ob in Leibweiten ab 15“ oder bis 36“ Durchmesser – immer ist die Relanit 4.0 die absolute Spitze in Leistung, Menge und Rentabilität.

Servomotoren steuern die Bandgeschwindigkeit und damit die Fadenzufuhr automatisch. Auf Tastendruck wird die Anstrickhilfe nach Garnbruch aktiviert. Das neu entwickelte Mayer Cleaning System (MCS) ist bei der Relanit 4.0 Standard. Mit MCS wird die Flaumansammlung im Zylinderbereich deutlich reduziert. Die Folge: Nadelstandzeiten werden – je nach Garneinsatz – um das zwei- bis dreifache verlängert.

Garn als Kostenfaktor und Leistungsbremse
Schon aufgrund der hohen Produktionsmengen ist der Kostenfaktor Garn bei der Relanit 4.0 von entscheidender Bedeutung. Fadenbruch und die damit verbundenen Gestrickfehler wie auch Stillstandszeiten sind natürlich kontraproduktiv. Um Fadenbruch zu reduzieren werden oft höhere Garnqualitäten eingesetzt, die aus Sicht der gestrickten Ware gar nicht notwendig wären. Oft wird auch die Maschinengeschwindigkeit reduziert und damit auf mögliche Produktivität verzichtet. Beides sind kostspielige Kompromisse, die der Markt immer weniger akzeptieren wird.

Die Relativtechnik spart Garnkosten und steigert die Produktivität
Beim Rundstricken werden die Leistungsgrenzen vom Garn mitbestimmt. Garn hat eben nur eine bestimmte Belastungsgrenze, bis es reißt. Gelingt es also, diese Belastung zu reduzieren, lassen sich Garnbrüche bei der Maschenbildung auf ein Minimum reduzieren und gleichzeitig Drehgeschwindigkeiten erhöhen. Diese Erkenntnis führte zur Entwicklung der Relativ-Technologie, die von Mayer & Cie. patentiert wurde. Durch die relative Bewegung der Platine zur Nadel konnten die Garnumlenkpunkte beim Strickprozess halbiert werden. Da jede Umlenkung auch Reibung und damit erhöhte Garnbeanspruchung bedeutet, wird klar, dass die Relativtechnologie mit nur 4 Umlenkungen in der Maschenbildungszone (gegenüber 8 Umlenkpunkten bei der konventionellen Single-Technik) eine entscheidende Entlastung für die Garnbeanspruchung brachte. Diese Vorteile wurden bei der Relanit 4.0 voll umgesetzt und sind ein Grund für die hohen Geschwindigkeiten von 50 U/Min. bei 30 Zoll im Dauerbetrieb.

Servomotoren steuern Fadeneinlauf
Eine Hochleistungsmaschine wie die Relanit 4.0, macht eine positive Fadenzuführung notwendig. Mayer & Cie. steuert diese 100 % positive Fadenzuführung über Servomotoren. Dabei sorgt eine formschlüssige  Kraftübertragung für die stets konstante Spannung des Fournisseurriemens ohne jedes Rutschen.

Leistung und Nadelverschleiß
Je höher die Leistung, desto höher auch der Nadelverschleiß – Mayer & Cie. hat dieser Logik längst eine intelligente Technik entgegengestellt. Positive Nadelführung und sanfteste Umlenkung in den Schlossteilen reduzieren bei allen Mayer & Cie. Maschinen den Nadelverschleiß und vermeiden Fehler im Gestrick.

Bei der Relanit 4.0 wurde dieses Prinzip weiter optimiert. Die Nadelfüße laufen ruhig und reibungsarm in einer vollkommen geschlossenen Bahn. Hinzu kommen besonders flache Schlosswinkel, was sich wiederum in verlängerten Standzeiten der Nadel auszahlt. Ruhige Nadeln bei hoher Leistung bieten aber auch Betriebssicherheit und beste Strickqualität. Noch eine Besonderheit: Die Kulierlänge wird durch Anheben der Platine beeinflusst. Selbst bei sehr leichten Gestricken bleibt so die Ableersicherheit erhalten.

Warenballen bis 1.200 mm Durchmesser oder 225 kg
Moderne Färbe- und Ausrüstungsanlagen können größere Warenballen verarbeiten als üblicherweise von Rundstrickmaschinen produziert werden. Höchstleistung auch in der Weiterverarbeitung, denn die Relanit 4.0 bietet das Gigant-Gestell mit Warenballen bis 1.200 mm Durchmesser. Das spart Zeit und Abfall, ein Annähen entfällt. Der bewährte mechanische, positiv gesteuerte Abzug gewährt ein exaktes Aufwickeln bei gleichbleibender Spannung vom Anfang bis zum Ende des Warenballens.

Leistung bis ins Detail
Neben den bereits beschriebenen Eigenschaften der Relanit 4.0 ist auch die Anstrickhilfe Standard. Auf Tastendruck ist die Relanit 4.0 nach einem Fadenbruch schnell wieder auf Touren. Die Maschinenkühlung schützt vor Überhitzung und das neu entwickelte Bremssystem PCB (Processor Controlled Brake) garantiert ein schonendes und ruckfreies Herunterbremsen der Maschine.

Zur Leistung die Mustervielfalt
Die Relanit bietet die ganze Bindungsvielfalt einer 4-Nadel-Maschine: R/L glatt, Futter, vielfältige Bindungen und 4-Nadelstrukturen. Dass bei so viel Leistung die Qualität nicht leiden muss, beweist Mayer & Cie. sehr eindrucksvoll. Wer mit der Relanit 4.0 arbeitet ist begeistert.

Weltneuheit: Mayer Cleaning System (MCS)
Die Relanit-Technolgie bietet den vollen Zugang zur Nadelfontur und damit auch ein einfaches Einfädeln. Flaum fällt nicht in den Gestrickschlauch und kann so auch den Stoff nicht verschmutzen. Doch – Flaum im Nadel- und Schlossbereich wird immer anfallen. Dies erhöht natürlich die Reibung, strapaziert die Nadeln und kann zu Störungen führen.

Mayer & Cie. hat mit MCS ein System entwickelt, das mit Luftstrom Flaumbildung in den Schloss- und Nadelbereich deutlich reduziert. Raumluft wird angesaugt und mit Druck durch die Schloss-Segmente – gezielt nach oben – wieder ausgeleitet. Dichtungen zwischen den Schloss-Segmenten verhindern ein seitliches Austreten der Luft. Flaum und Staub werden ausgetragen bzw. können gar nicht erst eindringen. MCS hat sich in der Praxis so gut bewährt, dass daran gedacht ist, das System auch in weiteren Mayer & Cie. Hochleistungsmaschinen einzusetzen. Die Erfahrungen zeigen, dass sich die Standzeiten von Nadeln und Platinen mit MCS zwischen 30 % und über 100 % verlängern lassen – in Abhängigkeit von den eingesetzten Garnarten.

Zusammenfassung
Die Relanit 4.0 besitzt weltweit eine Alleinstellung, weil Betriebssicherheit, Leistung und Produktivität beispielhaft sind. Mit der Relanit 4.0 ist Rundstricken nochmals ein ganzes Stück attraktiver geworden, umso mehr, weil zur extrem hohen Leistung auch eine hervorragende Qualität erreicht wird. Diese Maschine wird im Durchmesser für Leibweiten ab 15“ und bis zu 36“ in den Maschinenfeinheiten E18 bis E28 angeboten.

 



[ 23.02.2006 ]


Relanit 4.0 für Leibweiten
 
Relanit 4.0
 
'G' - Gigant-Gestell für Warenballen bis zu 225 kg
 
 
 
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